Dernauer Leichtathleten starten in die Stadionsaison

Ahrweiler/Dernau: Die Bahneröffnung im Apollinarisstadion von Bad Neuenahr bildete am 12. April den Auftakt in die Freiluftsaison. Fünfzehn Nachwuchs-Leichtathlet*innen aus Dernau gingen in den Sprint- und Mittelstreckendisziplinen an den Start. Ein Höhepunkt dieser Leichtathletikveranstaltung waren die Staffelwettbewerbe, bei denen die Dernauer mit zwei U12-Staffeln über die 6x50m vertreten waren.

Am Vormittag ging es für Laura Emons, Jana Fröhner und Isabel Braun (alle W10) mit dem 50-m-Sprint los, in welchem sich die drei mit den Plätzen zwei, drei und vier belohnten. Bevor am frühen Nachmittag die Staffeln ausgetragen wurden, liefen die drei noch über die 800m und überzeugten wie im Sprint auch über diese Distanz.

Für Lena Kreuzberg (W12) ist die Sprintdistanz altersklassenbedingt schon etwas länger. Das war für die Dernauerin aber kein Problem, lief sie die 75 m doch sehr solide.

Noch etwas länger sind die Distanzen in der U16 und U18. Mit neuer persönlicher Bestzeit über die 100m und 200m hätte der Saisonbeginn für Johanna Scheufen (W15) besser nicht laufen können. Auch ihre Trainingspartnerin Paula Dahmen (U18) war nie schneller über die 200m als in Bad Neuenahr.

In den 6x50-m-Staffeln zeigten Frida Näkel, Matilda Burkardt, Isabel Braun, Laura Emons, Elias Socha sowie Marlene Berninger (Team 1) und Sofiya Syrotenko, Clara Brinkmann, Anton Maur, Eva Kreuzberg, Jana Fröhner sowie Laura Hellmich (Team 2) ihr Können. Da die Wechsel eine echte Herausforderung im Staffellauf sind und auch bei den Aktiven über Sieg und Niederlage schon mal entscheiden, darf das auch beim allerersten Mal in die Hose gehen. Was aber kein Grund zur Traurigkeit darstellt, denn in der „Niederlage“ zeigt sich die wahre Größe eines Sportlers oder eines Teams. Auch das Mitwirken der Kampfrichter darf bei den 10- und 11-Jährigen nicht unterschätzt werden. Wenn man unmittelbar vor dem Start noch für ordentlich Verwirrung sorgt, muss davon ausgegangen werden, dass dieses Verhalten ordentlich zur Verunsicherung bei den Jüngsten beiträgt. Eine bessere Schule zum Erwerben von Handlungssicherheit hätte es aber nicht geben können, da aus solchen Situationen mehr für die künftigen Wettbewerbe gelernt wird, als wenn alles reibungslos funktioniert. Dass die Staffeln nicht aufgegeben haben und den Staffelstab über die Ziellinie brachten, ist eine große Leistung für kleine Athleten.