Leichtathletik-Hallen-Meeting in Dortmund

Während am 16. Und 17.02. in Leipzig der DLV die Deutschen
Hallen-Meisterschaften austrugen, backten fünf Nachwuchsathletinnen des SV
Blau-Gelb-Dernau kleinere Brötchen und nahmen am
Leichtathletik-Hallenmeeting in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle –
Austragungsort der Hallen-DM 2018 – teil. Das Dortmunder Hallensportfest,
hatte durch die Teilnahme niederländischer, ungarischer, belgischer,
russischer und deutscher Athleten internationalen Charakter.
Laura (U20/W18) und Sophia Zavelberg (U18/W16), gingen in den Disziplinen
Sprint und Weitsprung an den Start. Die Besonderheit und gleichzeitige
Herausforderung bestand darin, beide Disziplinen zu absolvieren. Bedingt
durch eine Verzögerung im Weitsprung kam es zu einer zeitlichen
Überschneidung. Durch das Auslassen des vierten Versuchs im Weitsprung,
war es möglich auch am 60-m-Sprint teilzunehmen, was unterm Strich
suboptimal ist.


Die Sprünge fünf und sechs brachten dann auch keine Verbesserung der
bereits in den ersten drei Versuchen erreichten Weite. Mit 4,51 m kam
Laura auf den 1. und Sophia mit 4,42 m (pB) auf den 3. Platz in ihren
Altersklassen (AK). Die Sprintdisziplin beendeten Sophia als 5. Beste und
Laura als 1. Ihrer AK.


Elisa Fahrenbruch (U16/W15), Nadine Laukat (U16/W14) und ihre zwei Jahre
jüngere Schwester Sarah (U14/W12) platzierten sich mit ihren Sprüngen und
Läufen im Mittelfeld einer zahlenmäßig großen Konkurrenz. Dabei ließen die
Drei wertvolle Zeit bereits am Start liegen, was trotz starker
Sprintleistung nicht mehr zu kompensieren war. Im Weitsprung zeigten die
drei Nachwuchsathletinnen solide Sprünge mit guten Weiten.
Darüber hinaus nahm Nadine am Hochsprung teil, und das ohne jegliche
Vorbereitung. Verletzungsbedingt konnte die 13-Jährige diese Disziplin
nicht trainieren. Dennoch strahlte Nadine am Ende des Wettkampfes, auch
wenn es nicht für eine vordere Platzierung reichet, übers ganze Gesicht
und das zu Recht. Dieser Wettkampf sollte Zuversicht geben und Mut machen
für weitere Höhenflüge.


Elisa, die auch für das Kugelstoßen gemeldet war, konnte durch die
zeitliche Verschiebung im Weitsprung und die dadurch resultierende
Überschneidung der beiden Disziplinen, nicht am Entscheid teilnehmen.