Abt. Leichtathletik

Advent-Indoor-Meeting erlebt seine 10. Auflage

Alljährlich ist der 3. Advent ein Leichtathletiksonntag. In der Leichtathletik-Halle im Düsseldorfer Arena-Sportpark trafen sich über 620 Nachwuchsathletinnen und -athleten der Altersklassen (AK) U14 bis U20, Männer und Frauen, um an einem hervorragend organisierten Leichtathletikwettkampf teilzunehmen.

Auch der Leichtathletiknachwuchs vom SV Blau-Gelb-Dernau 1922 e. V. nahm die 80-minütige Anreise in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt in Kauf, um sich unter besten Wettkampfbedingungen auf Kommendes vorzubereiten und mit anderen zu messen.

Ungeachtet dessen, dass die Disziplinen, für die acht Schützlinge von Trainer Jens Fahrenbruch, nicht immer mit einer persönlichen Bestleistung beendet werden konnte, waren die Ergebnisse am Ende der Veranstaltung dennoch eine Bestätigung der positiven Leistungsentwicklung der zurückliegenden Saison.

Sophia Zavelberg (W16) zeigte eine deutliche Verbesserung im Weitsprung. Trotz suboptimaler Vorbereitung gelang es der 16-Jährigen den Gesamtbewegungsablauf – vom Anlauf bis zur Landung – beeindruckend abzurufen. Dabei traf sie den Absprungbalken so gut wie noch nie! Gewohnt läuferisch stark auch über die 60-m-Sprintdistanz. In beiden Disziplinen kam Sophia in den Bereich ihrer persönlichen Bestleistungen. Im Sprint wurde sie in ihrer AK 5. und im Weitsprung 9.

Elisa Fahrenbruch (W15) absolvierte neben dem Sprint und Weitsprung, wo sie sich im Mittelfeld platzieren konnte, noch das Kugelstoßen. Die 3kg schwere Kugel stand in den zurückliegenden Trainingseinheiten nicht wirklich im Fokus. Aber dadurch, dass sich die technische Ausführung bei Elisa auf einem guten Niveau bewegt, wirkte sich das spezifische Trainingsdefizit nicht nachteilig aus und Elisa stieß am Endes des Jahres noch einmal persönliche Bestweite (6,27m). Mit diesem Ergebnis erreichte sie Platz 8.

Über die 800m erlebte Isabella Zavelberg (W12) eine „Lehrstunde“ der besonderen Art. Zehn Läuferinnen auf 4 Bahnen verteilt, da wird es am Start schon mal eng. Wie bei den Großen geht es da nicht immer ohne den Einsatz der Ellenbogen zur Sache. Mit ihrer zurückhaltenden Art ging Isabella als Letzte in die erste Kurve und musste nun das Feld von hinten aufrollen, was ihr die ersten 500m auch gelang. Eine Mitkonkurrentin lief Isabella in die Hacken, was einen Sturz zur Folge hatte. Jetzt zeigte sich das große Kämpferherz der 12-Jährigen, die statt aufzugeben die Beine im Stil einer Gesa Krause in die Hand nahm und den Lauf als 5. beendete.  Dieser 800-m-Lauf machten Isabella um einige Erfahrungen reicher, wie auch Gesa Krause seinerzeit bei ihrer Weltmeisterschaft 2017, als diese durch Fremdverschulden stürzte.

Vor den 800m nahm Isabella, wie Nadine Laukat (W14), Tiara Zinn (W13), Christine Zatcha, Sarah Laukat und Lea Müller (alle W12) auch am Weitsprung und Sprint teil. Hierbei zeigten die fünf Leichtathletinnen ansprechende Leistungen mit Ergebnissen, die sie in den Bereich ihrer persönlichen Bestleistung brachten.